Gino’s allergrößte Leidenschaft! Es gibt für ihn keine andere Beschäftigung – ausgenommen vielleicht Fressen – die er lieber macht. Die Begeisterung, welche er jeden Samstag ausstrahlt ist gigantisch.

Training beginnt Samstags um 14:00 Uhr. Mit den Worten: „Gino fahr’ ma laufen?“, den aufgerissenen Augen und den dabei schräg gehaltenen Kopf, beginnt die rund einstündige Hinfahrt. Dort angekommen werden zuerst die bereits Anwesenden von uns begrüßt und darauf folgt ein Entleerungsspaziergang, der von Gino immer ganz schnell beendet wird.

Endlich trudeln auch schon Gino’s Geschwister ein und schon liegt einem geselligen, lustigen Nachmittag nichts mehr im Wege.

Und bald geht es dann auch los: die ersten Hunde gehen an den Start und das Geräusch des Hasenzuges ist zu hören. Dieses Geräusch bleibt auch Gino und seinen Geschwistern nicht verborgen. Es wird laut für alle umliegenden Ohren: Gino samt Geschwister meinen den Lauf der anderen lautstark kommentieren zu müssen. Sobald das Geräusch des Hasenzuges nicht mehr zu hören ist, hört man auch unsere Hunde nicht mehr…

Endlich machen wir uns auf, schnappen unsere Hunde und gehen zum Start. Meisten laufen alle Geschwister, bis auf Gipsy gemeinsam, was einen wunderbaren Anblick bietet.

Die ersten beiden Runden (480m) wurden gelaufen und die Hunde sind ihre erste Energie los.

Wenn alle Hunde die am Platz sind einmal dran waren, gibt es eine Pause für Hund und Mensch. Nach der Pause dürfen Gino und seine Geschwister noch einmal 480m laufen, gelegentlich auch ein drittes Mal – dann allerdings nur eine Runde – manchmal tobt sich Gino auch noch am Spielplatz so richtig aus.

Gino ist nicht der schnellste Läufer. Eigentlich ist er der langsamste seiner Geschwister, was ihn aber nicht daran hindert extreme Freude beim Laufen zu haben. Und ob er schnell ist oder eben nicht, spielt für mich wirklich keine Rolle. Ich bin sehr stolz auf ihn, da er ein äußerst „sauberer“ Läufer ist. Das heißt, dass ihn andere Hunde auf der Bahn absolut nicht interessieren (nur der Hase ist wichtig), er sich somit weder zu einer Rauferei einlässt noch sonst sich ablenken lässt.